Ziggy Marley

In Kingston, Jamaika geboren, war Ziggy Marley bereits im zarten Alter von 10 Jahren ständig bei den Aufnahme Sessions seines legendären Vaters und seiner Band, Bob Marley & the Wailers, dabei. Gemeinsam mit seinen 3 Geschwistern formierte sich die Band „The Melody Makers“ mit Schwerpunkt auf Blues, R & B, Hip Hop und Reggae.

Durch das fast identische Aussehen und der Stimme die der seines Vaters so glich, war Ziggy bereits früh der natürliche Erbe des früh verwaisten Thrones seines berühmten Vaters, und mit Hilfe seiner Brüder und Schwestern arbeitete er erfolgreich an der Tradition, seine musikalischen Wurzeln einem immer größer werdenden Publikum zugänglich zu machen.

Weitere Alben folgten, unter anderem der Grammy Gewinner One Bright Day (1989), Jameyka (1991) und Joy and Blues (1993), Free like we want 2B (1995), der dritte Grammy Gewinner Falles is Babylon ( 1997), Spirit of Music (1999) und Ziggy Marley & The Melody Makers Live (2000), auf dem viele der größeren Hits waren, auch Bob Marleys „Could You Be Loved.“
Obwohl er Millionen von Alben verkauft und zahlreiche ausverkaufte Konzerte gegeben hat, hat Ziggy Marley nie seine Wurzeln des Glaubens, der Freundschaft und Familie verloren.

Nach 2 Jahrzehnten als kreativer Kopf der Melody Makers, entschied sich Ziggy Marley ein Soloalbum einzuspielen, das Ergebnis ist Dragonfly (2003). Obwohl nie eines seiner Ziel war ein Solokünstler zu werden sagt er dennoch: „Alleine zu arebiten gab mir die Zeit viel zu Experimentieren. Es hat ein Jahr gedauert diese Platte aufzunehmen, und das ist die längste Zeit die ich je an einem Album gearbeitet habe. Es ist anders wenn, es dein eigenes Projekt ist, mal macht es einem Angst, dann wieder bekommt man einen unglaublichen Konzentrationsschub.“

Dieses Album wurde nicht ausschließlich in Jamaika, sondern teilweise in seinem Heim in  Los Angeles aufgenommen, Ziggy ist der Meinung das er dadurch mehr von der Welt kennengelernt hat, offener auf Leute zugehen kann, und andere Energien entwickelt hat.“ Immer am gleichen Ort zu leben ist nicht gut für mich“ , sagt er „und in Amerika habe ich die Aufnahmen als Teil von meinem alltäglichen Leben wahrnehmen können, anstatt wie in Jamaika immer ins Studio zu gehen.“