Joe Cocker

06.07.2005

München

Tollwood Festival

07.08.2005

Krefeld

KönigPalast

20.08.2005

Coburg

Schloßplatz

26.08.2005

Salzwedel

Park des Friedens

04.07.2010

Bietigheim – Bissingen

19.06.2011

Fulda

Messegalerie

13.07.2011

Altötting

Schloss Tüssling

29.07.2011

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Elzpark

21.07.2013

Straubing

24.07.2013

Winterbach

25.07.2013

Salem

25.08.2013

Bad Brückenau

Am 20. Mai 1944 erblickt eine der rauhsten und markantesten Stimmen im Showgeschäft das Licht des Sheffielder Krankenhauses – Joe Cocker. 17 Jahre später führt er ein Doppelleben. Tagsüber schuftet er als Gasinstallateur, während er nachts als Vance Arnold mit seiner Band, den Avengers, in Sheffields Kneipen auftritt. 1963 bringen sie es immerhin so weit, einen Auftritt der Rolling Stones eröffnen zu dürfen.

Im Jahr darauf veröffentlicht Joe mit seiner neuen Band (Joe Cocker Big Blues) seine erste Single, ein Beatles-Cover von „I’ll Cry Instead.“ Eine weitere Coverversion eines Beatlesstückes verhilft ihm 1968 zum ganz großen Durchbruch. „With A Little Help From My Friends“ aus dem gleichnamigen Album erreicht in Großbritannien die Poolposition der Charts und geht auch im Rest Europas gut ab.

In den USA wird 1969, nach einem Auftritt in der Ed Sullivan Show, die Presse auf ihn aufmerksam. Im selben Jahr gelingt ihm in Woodstock DIE Liveversion von „With A Little Help From My Friends“. Obwohl ihn der große Erfolg des Songs fast unsterblich macht, ist er am Ende der Amerika-Tournee durch Alkohol- und Drogenexzesse dem Tod sehr nahe. Seine Probleme mit Genussmitteln jeglicher Art häufen sich und wirken sich negativ auf die Qualität und die Verkaufszahlen seiner Alben aus. Für ein paar Jahre nimmt er nichts Neues auf, sondern tourt permanent, um seine Rechnungen zu begleichen. Anfang der 80er geht es dank einer Kooperation mit den Crusaders wieder bergauf. In deren Folge entsteht mit „Sheffield Steel“ (1982) ein Album, dass ihn wieder ganz nach oben katapultiert. Die kommenden Alben festigen seinen Ruf als Großmeister in der Kunst des Coverns.

Anfang der 90er Jahre versuchte sich LL erstmals auf dem Gebiet der Schauspielerei. So war er in den Filmen „The Hard Way“ und „Toys“ als auch als Protagonist seiner eigenen Sitcom „In the House“ auf der Leinwand bzw. im Fernsehen zu sehen. Parallel dazu veröffentlichte er zwei weitere Alben: „14 Shots To The Dome“ (1993) und das überaus erfolgreiche „Mr. Smith“ (1995), welches allein in den USA zweimal Platin erhielt. Die Singles „Doin‘ It“ und „Loungin“ wurden zudem Welthits.

Joe Cocker und seine unzähligen Hits begleiten bis heute den Alltag der westlichen Weltbevölkerung. Nicht nur „With A Little Help From My Friends“, „Unchain My Heart“ und „You Are So Beautiful“ verdanken es seiner whiskeygestählten Stimme im kollektiven Bewusstsein unvergesslich und jederzeit abrufbar zu sein. Zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen begleiten seinen internationalen Erfolg. Seine Alben verkaufen sich eigentlich von alleine, bereits vor Erscheinen ist durch Vorbestellungen der Goldstatus gesichert.