ELTON JOHN - Shamma Concerts
22369
page-template-default,page,page-id-22369,qode-social-login-1.0,qode-restaurant-1.0,,select-child-theme-ver-1.0.0,select-theme-ver-4.2,menu-animation-underline,fs-menu-animation-underline,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.4,vc_responsive
 

ELTON JOHN

28.06.2015
LEIPZIG

MESSEHALLE 

18.07.2012

Schloss Tüssling

11.07.2014

Dresden

Theaterplatz

12.7.2014

Kiel

Schleswig Holstein

Musik Festival

22.07.2014

Regensburg

Schloss Emmeram

28.06.14

Leipzig

Messehalle

Nach der frühen Trennung seiner Eltern, Stanley und Sheila Dwight, wuchs Reginald Kenneth Dwight vor allem bei seiner Großmutter Ivy auf. Zu seinem Vater hatte er kein gutes Verhältnis; dieses von Desinteresse am Sohn geprägte Verhältnis verarbeitete er 1995 in dem autobiographischen Titel Made in England („I had a quit-me father, had a love-me mother“). Mit elf Jahren begann er sein Studium an der Londoner Royal Academy of Music. Er studierte dort sechs Jahre Klavier und Musiktheorie und gründete im Anschluss daran mit Studienkollegen Mitte der 1960er Jahre die Band Bluesology. Dort fand Dwight seinen Künstlernamen. Er kombinierte die Vornamen des Saxophonisten Elton Dean und des Sängers „Long“ John Baldry zu dem Namen Elton John. Der Name wurde auch amtlich geändert. 1969 konnte er eine erste Komposition auf einem Album der Three Dog Night unterbringen, während er bereits an seinem ersten Soloalbum arbeitete.

Mit dem Songtexter Bernie Taupin, den er 1967 bei einer Ausschreibung für den Posten eines Komponisten kennenlernte, schrieb John von Beginn seiner Karriere an fast alle seine Lieder. Toningenieur Caleb Quaye machte in den Londoner DJM-Tonstudios zwischen Juni und Dezember 1967 über 30 Probeaufnahmen, von denen sein Chef, der Musikverleger Dick James, zunächst nichts wusste. Als er davon erfuhr, gab er dem talentierten Elton John am 7. November 1967 zusammen mit Texter Bernie Taupin einen Verlagsvertrag mit seinem Musikverlag DJM Music. Die Gründung von DJM Records folgte am 28. Februar 1969, auf dem fortan die Elton-John-Platten bis September 1976 im Vertrieb von Pye Records erschienen. 1969 erschien auch sein erstes Album Empty Sky. Das Album erhielt positive Kritik, verkaufte sich jedoch schlecht. Dick James musste sich entscheiden, ob er noch einmal in Elton John investieren sollte. Schließlich entschloss er sich, ihm noch eine Chance zu geben. Er engagierte für das neue Album Gus Dudgeon, einen der damals angesehensten Produzenten.

Das zweite Album Elton John, mit Streichorchester eingespielt, wurde ein großer Erfolg. Mit einigen Singles landete Elton John später internationale Hits, wie Your Song, Rocket Man, Crocodile Rock, Daniel, Saturday Night’s Alright (For Fighting), Goodbye Yellow Brick Road und das Marilyn Monroe gewidmete Stück Candle in the Wind. Elton John wurde in den 1970er Jahren von dem Gitarristen Davey Johnstone, dem Bassisten Dee Murray und dem Schlagzeuger Nigel Olsson begleitet. Bei vielen Liedern sang die Band die Backing Vocals, so beispielsweise in dem autobiographischen Someone Saved My Life Tonight. Johnstone und Olsson sind weiterhin bzw. wieder Mitglieder in Elton Johns Band; Murray verstarb 1992 an einem Schlaganfall.
Nachdem sein im Duett mit Kiki Dee gesungener Titel Don’t Go Breaking My Heart 1976 auch ein Diskotheken-Hit war, produzierte John vor allem bei den Aufnahmen zu The Thom Bell Sessions (1977) und Victim Of Love (1979) ; kommerziell aber weniger erfolgreich; Discomusik. 1979 schrieb er außerdem Musikgeschichte, als er als erster westlicher Popmusiker eine Konzerttournee in der damaligen Sowjetunion bestritt.[2] Seit 1980 wandte er sich mit Titeln wie Little Jeannie, Blue Eyes und I Guess That’s Why They Call It The Blues wieder den Balladen zu. Bis Mitte der 80er Jahre erreichten weitere seiner Singles wie I’m Still Standing, Sad Songs und Nikita hohe Chart positionen.

Oft beteiligte er sich auch an Wohltätigkeits-Projekten. So nahm er 1985 zusammen mit Dionne Warwick, Gladys Knight und Stevie Wonder als Dionne & Friends die Wohltätigkeits-Single That’s What Friends Are For zugunsten von AIDS-Projekten auf. Im selben Jahr trat er auch beim Live-Aid-Konzert in London auf. Aufgrund seines Drogenkonsums musste sich John im Jahr 1986 einer Kehlkopfoperation unterziehen, durch die er sein einzigartiges Falsett verlor und das Singen neu erlernen musste. 1988 spielte er als Gaststar auf einigen Konzerten von Eric Claptons Crossroads-Tour.

Mit dem Album Sleeping with the Past und der Single Sacrifice gelang ihm 1989 wieder ein Soloerfolg, es war sein erster Nummer-eins-Hit ohne Duett-Beteiligung in seiner britischen Heimat. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands verschwand Elton John Ende 1989 von der Bühne. Im Jahre 1990 machte er eine Rehabilitation durch, in der er seine mehr als 16 Jahre währende Drogenabhängigkeit überwand. Elton John selbst meint, dass diese Maßnahme ihm das Leben gerettet habe.Im Jahr 1992 erschien das Album The One, welches sein Comeback markierte. Das Album war weltweit sehr erfolgreich und verkaufte sich mehr als 16 Millionen Mal. Auch die anschließende Welttournee war ein großer Erfolg. Elton John spielte weltweit über 100 Konzerte vor über 3,6 Millionen Menschen.

Für eine 1993 erschienene Platte mit Duetten arbeitete John mit George Michael, Kiki Dee, Leonard Cohen, P.M. Dawn, Marcella Detroit, Little Richard, Don Henley, Chris Rea, Tammy Wynette, Nik Kershaw, Gladys Knight, Paul Young, Bonnie Raitt und der Drag Queen Ru Paul zusammen. Letztere sang mit John die Neueinspielung von Don’t Go Breaking My Heart.1994 komponierte John einen Teil der Musik für den Disneyfilm Der König der Löwen und bekam für Can You Feel the Love Tonight den Oscar für den besten Filmsong überreicht. 1994 wurde Elton John in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.[3]Im Jahre 1997 brachte John eine umgetextete Version von Candle in the Wind heraus, in der er den Tod von Prinzessin Diana betrauerte. Die Single Something About the Way You Look Tonight, auf deren B-Seite Candle in the Wind ‘97 zu finden war, wurde mit 45 Millionen verkauften Exemplaren zur erfolgreichsten Single aller Zeiten, den Erlös daraus spendete John wohltätigen Zwecken.