CRO - Shamma Concerts
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CRO

17.07.2014

Straubing

Bluetone Festival

WER?


Wer hat wieder Bock auf’n Beat?, fragt Cro forsch im Intro seines Debütalbums „Raop“. Und wer dürfte so keck sein, wenn nicht er? Cro, der entspannt und ohne Mühe mit „Easy“ einen der ersten grossen Hits des Jahres geschrieben und produziert hat.
Der mit seinen relaxten Texten und Ohrwurm-Hooks den Spass zurück gebracht hat in die Rapmusik. Der Cro, den Jan Delay „die Zukunft des deutschen HipHop“ genannt hat.

Wer sonst?
WOHER?

Wenn man wie Cro alias Carlo in einem Stuttgarter Vorort aufwächst, dann ist die Jugend nicht besonders schwierig, gefährlich oder aufregend. Eher vielleicht ein wenig fad. Und aus Langeweile und Spass gründet Carlo mit ein paar Freunden Black Box Records. Ein Kellerraum wird zum Studio, als Mikro muss ein umfunktionierter Kopfhörer herhalten. Seinen ersten Song schreibt Carlo – wie sollte es anders sein – für ein Mädchen, in das er zu der Zeit so richtig verknallt ist. „Die hat den Song aber leider nie gehört“, erinnert er sich.

Musik verbindet Carlos Familie, der Vater brachte ihm die Altmeister des Rock näher, die Mutter zeigte ihm das Klavier spielen. „Und von meinem Bruder habe ich zumindest so viele Gitarrenakkorde erklärt bekommen, dass die Mädchen es am Lagerfeuer total romantisch finden“, grinst er. Carlo entdeckt ein weiteres Talent, das Zeichnen und Gestalten. Um sein Taschengeld aufzubessern, verkauft er selbstdesignte Shirts auf dem Pausenhof. Carlo macht eine Ausbildung zum Mediengestalter, arbeitet bei einer Stuttgarter Zeitung als Cartoonist. In der Freizeit startet er sein eigenes kleines Modelabel, vertreibt selbstgestaltete und -bedruckte Shirts. 


Rap ist zu dieser Zeit nur ein Hobby. Noch unter dem Namen Lyric nimmt er sein erstes Mixtape „Trash“ auf. Es folgt der erste Auftritt in der Heimatstadt Stuttgart. „Ich stand vor 300 Leuten, die total ausgeflippt sind. Da dachte ich mir: Wenn das so weitergeht, hör ich nie wieder damit auf“

Und es geht so weiter. Carlo nennt sich jetzt Cro und veröffentlicht Anfang 2011 im Internet sein zweites Mixtape „Meine Musik“ zum Download. Welches Talent in dem Jungen steckt, härt auch KAAS vom Stuttgarter Indielabel Chimperator und startet via Twitter eine Suchaktion nach dem Ausnahmerapper. Und wie das so ist, kennt jemand jemanden, der jemanden kennt…
Wenig später sitzt Cro im Chimperator-Büro und unterzeichnet einen Plattenvertrag. Kurz darauf geht im November 2011 das Video zum Song „Easy“ online, das binnen weniger Wochen mehrere Millionen Klicks zählt und Cro eine ungeahnte Fanschar bei Facebook zuspült.Im März 2012 wird „Easy“ als Single veräffentlicht, und die Welle breitet sich aus. Kein Magazin, das nicht über Cro berichtet, kein Fernsehsender, der ihn nicht ins Studio begleiten will, kein Radiosender, auf dem nicht „Easy“ läuft. Kein Konzert von ihm, das nicht ausverkauft ist. Niemand, der nicht gerne wüsste, wer da hinter der Pandamaske steckt. 


Und niemand, der nicht gespannt auf das Debütalbum wartet.

Zieht Carlo seine Maske auf, wird er vom netten Jungen aus der Nachbarschaft zur Hitmaschine. Ein rotziger Beat, der sofort ins Bein geht, Cros eigensinnige Art zu rappen – und dann dieser Moment, wenn sich der Refrain einfach so ins Ohr schleicht: das ist das „Raop“- Geheimrezept. Cro hat die Melodien zum Mitsummen und die Texte zum Mitsingen. Er schafft alles gleichzeitig: die Mädels um den Finger zu wickeln, mit ihren Freunden auf guten Kumpel zu machen und gleichzeitig auch noch schwere Themen wundervoll leicht zu verpacken.
„Es ist ein Album für jeden, der mit Rap aufgewachsen ist und jetzt vielleicht manchmal nostalgisch auf die alte Zeit zurückblickt, sich aber auch immer wieder über neue, freshe Sachen freut“, sagt Cro über „Raop“. 


Wie kein anderer verkörpert der King Of Raop die Gefühle einer Generation der Anfang 20- jährigen. „Raop“ ist: Youtube-Flackern, Tumblr, Sex, Liebe, Herzschmerz, Freiheit, leben, leiden, cool sein, sich selbst in Frage stellen, auf alles scheissen, nach vorne gucken, weitermachen. 

„Raop“ ist der Soundtrack für den Sommer, für das zusammen Abhängen und die besten Freunde der Welt, für die erste grosse Liebe und für die erste grosse Trennung. Die Musik für den Ausflug an den See, das erste Mal, den letzten Kuss, den Abschied ins Ungewisse. Für die Tage, von denen man erst hinterher merkt, wie toll sie eigentlich waren. Ein Album, um damit seine Jugend zu verschwenden.

Wohin? 


Cro bleibt entspannt. Er hat sich so viel Zeit für dieses erste Album genommen, wie er braucht. Sogar die Tour mit Casper hat er dafür sausen lassen. Er ist wieder zu seiner Mutter gezogen und hat sich dort im Keller einen Aufnahmeraum eingerichtet. Zurück zum Anfang, so wie damals, als die Reise begann. Genau dort, inmitten der Unbeschwertheit und dem entspannten In-den-Tag-Leben, ist „Raop“ entstanden. 

„Raop“ [rae:op] ist seine Kreation, ein Kunstwort, das sich aus den Worten Rap und Pop zusammensetzt. Die Zusammenführung von Cros ganz eigener Definition von HipHop mit eingängigen Popsounds; dem verpeilten Collegerap von Mac Miller oder Wiz Khalifa mit den Hits aus der Indie-Disco und dem Rock der Eltern. Und mittendrin: Cro, der auf seine ganz eigene Art rappt, singt, summt – unbeschwert, aber nie unüberlegt.

Zieht Carlo seine Maske auf, wird er vom netten Jungen aus der Nachbarschaft zur Hitmaschine. Ein rotziger Beat, der sofort ins Bein geht, Cros eigensinnige Art zu rappen – und dann dieser Moment, wenn sich der Refrain einfach so ins Ohr schleicht: das ist das „Raop“- Geheimrezept. Cro hat die Melodien zum Mitsummen und die Texte zum Mitsingen. Er schafft alles gleichzeitig: die Mädels um den Finger zu wickeln, mit ihren Freunden auf guten Kumpel zu machen und gleichzeitig auch noch schwere Themen wundervoll leicht zu verpacken.

„Es ist ein Album für jeden, der mit Rap aufgewachsen ist und jetzt vielleicht manchmal nostalgisch auf die alte Zeit zurückblickt, sich aber auch immer wieder über neue, freshe Sachen freut“, sagt Cro über „Raop“. 


Wie kein anderer verkörpert der King Of Raop die Gefühle einer Generation der Anfang 20- jährigen. „Raop“ ist: Youtube-Flackern, Tumblr, Sex, Liebe, Herzschmerz, Freiheit, leben, leiden, cool sein, sich selbst in Frage stellen, auf alles scheissen, nach vorne gucken, weitermachen. 

„Raop“ ist der Soundtrack für den Sommer, für das zusammen Abhängen und die besten Freunde der Welt, für die erste grosse Liebe und für die erste grosse Trennung. Die Musik für den Ausflug an den See, das erste Mal, den letzten Kuss, den Abschied ins Ungewisse. Für die Tage, von denen man erst hinterher merkt, wie toll sie eigentlich waren. Ein Album, um damit seine Jugend zu verschwenden.